Entscheidungsrennen, Promis und Feedback am 1. Tag von 2012 Renntagen

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In Melbourne tummelte sich ein wahrer Promi-Dschungel, wobei das Fahrerlager mit Stuntmännern, Models, Schauspielern und dem guten alten Rock 'n' Roll nur so strotzte. Vor dem Start der Hauptattraktion im Albert Park, dem ersten Rennen des Jahres, war es schwierig zu entscheiden, wer denn der interessanteste von allen war.

Der verspätete Start in Melbourne hat den Tag des Rennens fast unendlich gemacht. Die Passagierfahrten in den Formel Ein-Zweisitzern in den frühen Morgenstunden, weckten die Leute auf, die in einem Zweimeilenradius um den Albert Park – wo sich der Hauptteil des F1 Fahrerlagers befindet – untergebracht waren auf, die dann noch weitere Stunden warten mussten, bis der Trubel des Tages begann.

Doch die Ruhe vor dem Sturm gab allen, die in Australien Rang und Namen haben, eine Möglichkeit durch das F1 Fahrerlager zu schlendern, wo sich eine Menge von Berühmtheiten aufhielten.

Der Rockstar Lenny Kravitz war zum zweiten Mal an diesem Wochenende im Albert Park; das Modell Kate Peck stellte sich verführend in ihrer Rolle als offizielle Botschafterin des australischen Grand Prix dar; Harry O'Brien – ein brazilanischer Australien Football-Spieler – unterhielt sich mit Bruno Senna; Fußballspieler Harry Kewell hielt sich im Fahrerlager-Club auf, wie auch der amerikanische Schauspieler Aaron Eckhart, derzur Zeit in Melbourne an dem Film „I, Frankenstein“ dreht.

Und das ist noch lange nicht alles! Die Berühmheiten müssen sich ihr Mittagessen doch noch ein wenig mehr erarbeiten. Motocross-Stuntfahrer, Robbie Maddison, gewinnt das Red Bull Rennen, das aus einem Fünf-Runden-Sprint in Tourenwagen bestand. Doch sein Rennen war ereignisreich und schmerzvoll. Als er von hinten vom australischen V8 Fahrer, Rick Kelly, getroffen wird, fühlt er einen stechenden Schmerz in seiner Schulter.

„Ich dachte auf vier Rädern sei ich ein bisschen sicherer als auf zwei“, sagte Robbie anschließend. „Aber als einer der Jungs mit traf, habe ich mir meine Schulter für einen Moment ausgekugelt, wonach sie dann aber sofort wieder in ihre Ursprungsposition zurücksprang“. Aua!

David Coulthard war ein weiterer Promi im Rennen, der dann während des laufenden Rennens eine ungewöhnliche Unterhaltung hatte. „Meine Muter hat mich während des Rennens auf meinem Handy angerufen, und ich musste ihr erklären, dass ich gerade mit etwas anderem beschäftigt war und nicht reden konnte“, sagte er.

Nach all den Vorbereitungen haben dann die startenden Rennfahrer um 4:30 Ortszeit, die Rennstrecke übernommen. Sechs Weltmeister bereiten sich auf das Rennen vor, während sich eine handvoll früherer Weltmeister sich auf ein Wortduell vorbereiten. Sir Jackie Stewart, Niki Lauda, Alan Jones und Damon Hill gaben ihrer Ansichten ab, wobei wahrscheinlich die Zusammenfassung von Lauda am Besten zutraf.

„Der Start der F1 Saison ist immer spannender als alles andere“, sagte er. „Jeder denkt, dass sie den Gewinner in petto haben, bevor wir nach Melbourne kommen, doch die Wahrheit stellt sich erst dort heraus."

Achtundfünfzig Runden später läuft Jenson Button, mit einer unüblichen Gefühlsmischung aus Frustration und Freude, als dominanter Gewinner ins Ziel ein. Noch einer, der sich nach dem Rennen erleichtert zeigt, ist Fernando Alonso. Er konnte in seinem Ferrari den fünften Platz einfahren, nachdem er an 12-er Stelle gestartet ist. „Darauf können wir aufbauen“, sagte er.

Jetzt geht es aber Yarra entlang in die Innenstadt von Melbourne, zur offiziellen F1 Rocks After-Race-Party. DJs Herr Hudson und Havana Brown: Lassen es krachen!

Dann gehts nach Malaysia.
 

Motorsport

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22. März 2012

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Von New York
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22. März 2012