Dem PUMA Ocean Racing-Team unterstützt durch BERG ist auf der ersten Etappe des Volvo Ocean Race 2011/12, die vor 17 Tagen in Alicante (Spanien) begonnen hatte, der Mast gebrochen. Die Crew ist unverletzt.
Das Rigg an Bord der Mar Mostro von PUMA versagte um ca. 15:00 Uhr UTC im Südatlantik, etwa 2.150 Seemeilen vor Kapstadt, Südafrika.
Skipper Ken Read berichtete: „Wir segelten bei einer Windstärke von 22 – 23 Knoten und acht bis 10 Fuß hohen Wellen in nordöstlicher Richtung über Backbordbug, als der Mast brach. Es gab keinerlei Vorwarnung.
Glücklicherweise brach keine Panik aus und alle Crew-Mitglieder sind wohlauf.
Dank hervorragender Seemannschaft konnten die drei Teile des Masts und alle Segel geborgen werden. Wir haben die Regatta noch nicht aufgegeben und überlegen jetzt, wie es weitergeht.
Wir haben bisher noch nicht den Motor eingeschaltet, sondern nehmen uns erst einmal eine Auszeit, um eine wohlüberlegte Entscheidung zu treffen. Möglicherweise werden wir auf die Insel Tristan da Cunha zusteuern, die etwa 700 Seemeilen vor uns und fast auf dem Weg nach Kapstadt liegt.
Wir sind momentan wohl die traurigsten und enttäuschtesten 11 Männer auf der Welt. Wir lagen auf einem guten zweiten Platz und waren im Südatlantik in südlicher Richtung mit Kurs auf Kapstadt unterwegs.
Wir wären in fünf Tagen dort gewesen. Momentan ist meine erste Priorität, die Crew sicher an Land zu bekommen, und als Nächstes werden wir uns damit beschäftigen, wie wir es zurück in die Regatta schaffen können.“
Die brasilianische Küstenwache ist informiert und hält sich in Bereitschaft, um bei Bedarf eingreifen zu können.
Das Landteam von PUMA Ocean Racing arbeitet einen Reparaturplan aus, damit die Yacht sobald wie möglich wieder am Rennen teilnehmen kann. Außerdem arbeitet das Team eng mit Volvo Ocean Race zusammen, um die Ursache des Mastbruchs zu ermitteln.
Die Volvo Ocean Race-Rennleitung steht in ständigem Kontakt mit dem Team, um das volle Ausmaß des Schadens zu ermitteln und um sicherzustellen, dass die Crew alle Unterstützung erhält, die sie benötigt, um mit der Situation fertig zu werden.
Zur Zeit sind die Ursachen für den Mastbruch noch nicht bekannt. Das Rigg ist jedoch nicht vom selben Hersteller, wie das der Azzam von Abu Dhabi Ocean Racing, das ebenfalls während der 1. Etappe gebrochen ist.
Weitere Informationen werden bekanntgegeben, sobald sie vorliegen.
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